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Formentera
Nach Süden hin ist das Gebiet immer spärlicher besiedelt
und erreicht eine Höhe von 119 Metern. Am südlichsten Ende
der Insel, dem Cap de Barbaria befindet sich fast einhundert
Meter über dem Meeresspiegel ein mittelalterlicher Wachturm.
Dieser Teil der Insel liegt im Naturschutzgebiet, ist eher
ländlich geprägt und hat eine felsige Küste.
Den Mittelteil der Insel bildet eine etwa sechs Kilometer
lange und lediglich bis zu 1,5 Kilometer breite Landzunge.
Hier befinden sich zwar keine historisch gewachsenen Orte,
aber mit der Platja de Mitjorn an der Südseite der längste
Strand der Insel und einige wenige größere Ferienanlagen.
Die Insel war in den 1960er und 1970er Jahren bei Hippies
sehr beliebt, die damals von Ibiza herüberkamen. Dies ist
auch heute noch zu spüren. Unter anderem wird Formentera
mit Pink Floyd, King Crimson und Bob Dylan in Verbindung
gebracht; letzterer soll für ein halbes Jahr in einer stillgelegten
Mühle auf der Hochebene La Mola gewohnt haben. Chris Rea
lebte ebenfalls dort, und der Trailer seines Titels „On
the beach“ ist hier gedreht worden. Überbleibsel dieser
Hippie-Zeit sind die Kult-Kneipe mit Restaurant Fonda Pepe
oder die Gitarrenbauerschule „Formentera Guitars“, sowie
der sonntägliche Hippiemarkt in Pilar (La Mola).
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