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Fuerteventura
Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand
vor etwa 20,6 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs.
Die Entstehungsgeschichte im Allgemeinen ist im Kapitel
Kanarische Inseln ausführlich beschrieben. Der Großteil
der Inselmasse entstand vor ca. 5 Millionen Jahren und ist
seitdem durch Wind und Wetter stark erodiert. Die letzten
vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor
4.000 bis 5.000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura
ist der Berg Pico de la Zarza (807 m), auch Pico de Jandía
genannt, auf der gleichnamigen Halbinsel.
Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, was den Kanarischen
Inseln den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" eingebracht
hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde
halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend
(gelegentlich zeigt sich der Scirocco) fern. Fuerteventura
ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm.
Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig
sind. Verstärkt durch die Sünden der Vergangenheit (Brennholzgewinnung,
Haltung freilaufender Ziegen) wirkt sich dies in jüngster
Zeit besonders auf die Landwirtschaft aus - der Tomatenanbau
wurde aufgegeben, nur Aloe Vera wird noch angebaut.
Tip:
Fuerteventura bietet Ihnen nicht nur Strände sondern auch
ein breit gefächertes kulturelles Angebot mit einer Vielzahl
an Museen oder religiösen Bauten. Sie können auch einen
Einkaufsbummel durch Kunsthandwerksläden der Insel machen
oder an einem der Volksfeste teilnehmen, wo Sie einen Einblick
in die Musik und Tänze der Einheimischen bekommen können.
Auf dem gesamten Gebiet der Insel Fuerteventura findet man
zahlreiche Museen verstreut, die Informationsquellen über
Kultur Fuerteventuras sind.
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