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La Gomera
La Gomera gehört mit etwa 12 Millionen Jahren zu den älteren
der Kanarischen Inseln. Der vulkanische Ursprung ist noch
sehr gut sichtbar. Die Entstehungsgeschichte ist im Artikel
Kanarische Inseln ausführlich beschrieben. Inmitten der
Insel gedeiht der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald
der Erde. Mit den eng zusammenstehenden Vulkanschloten gehört
er zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe
ist. Höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay
mit 1.487 Metern Höhe. Zu den Besonderheiten La Gomeras
gehört die weltweit nur hier existierende Pfeifsprache der
Gomeros, El Silbo. Sie hatte den Vorteil, über große Distanz
verstanden zu werden, was den Gomeros zu einer einfachen
Verständigung über ihre weiten Täler verhalf.
La Gomera besitzt mehrere Vegetationszonen. Aufgrund ihrer
Höhenlage und ihres Mikroklimas sind diese sehr unterschiedlich.
Im Norden der Insel finden sich ab 500 Meter Höhe Lorbeerwälder
und immergrüne Farne. Oberhalb einer Höhe von 1000 Metern
gehen sie fließend in die Fayal- Brezal- Formation über,
einem Heidemischwald aus Gagelstrauch (Faya) und Baumheide
(Brezo). Im regenarmen Süden der Insel dominieren neben
verschiedenartigen kargen Sträuchern der Phönizische Wacholder,
Dickblattgewächse der Gattung Aeonium und die Kanarenpalme.
Tip:
Im bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal
des großen Königs), gab es über viele Jahre Hippie-Kommunen,
die zum Teil in Höhlen an einem Strand wohnten, der so genannten
Schweinebucht. Heute gibt es auf der Insel zahlreiche Yoga-Camps.
Hier können Sie mal ein Weile die Seele baumeln lassen
und völlig die Alltagssorgen vergessen.
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