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Tenriffa
Die Insel Teneriffa entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen
Jahren durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten
Teile der Insel sind das Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten,
das Teno-Gebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas
del Sur) im äußersten Süden. Jünger ist das Vulkanmassiv
im Zentrum der Insel, das in der Mitte von der weltgrößten
Caldera eingenommen wird. Aus ihr erhebt sich wiederum der
höchste Berg Spaniens, der 3.718 Meter hohe Pico del Teide.
Teneriffa besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels
ganzjährig milde Temperaturen auf Grund der südlich der
Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde. Diese tropischen
Fallwinde sind auch für das sog. Azorenhoch verantwortlich,
das sich im Winter über Madeira befindet, im Sommer jedoch
weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Besonders tagsüber
steigt die mit Meereswasser gesättigte Luft am Teidemassiv
hinauf. Es bilden sich in etwa 1.000 bis 1.500 Meter Höhe
Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Lorbeer- und Kiefernwäldern
zu feinem Nieselregen kondensieren. Dieser Umstand bringt
in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft
auf der Nordseite der Insel entscheidende Vorteile. Teilweise
können auch Hochtemperaturphasen mit mehr als 35 Grad auftreten.
Tip:
Wenn Sie im Norden der Insel unterwegs sind, machen Sie
doch mal einen Abstecher zum Strand "El Socorro"
hier kann man wunderbar Wellenreiten oder einfach nur am
einsamen Strand die Brandung genießen. Oder nutzen
Sie im Süden-Westen die vielfältigen Angebote
des "Wale-watching" Und probieren Sie unbedingt
die einheimischen Bananen, ein wahrer Leckerbissen.
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